n8n vs Zapier vs Make:
Welche Plattform passt zu eurem Mittelstand?
Drei Workflow-Plattformen, drei Philosophien. Wir vergleichen ehrlich entlang DSGVO, Pricing, Skalierbarkeit und Setup-Aufwand — und sagen euch, welches Tool zu eurer Größe, Branche und eurem Datenrisiko passt.
Drei Sätze, drei klare Empfehlungen.
Für die schnelle Orientierung — wer keine Zeit für 15 Tabellen-Reihen hat, liest hier. Die Begründung folgt im Detail darunter.
DSGVO-kritische Daten verarbeitet, 20+ Workflows oder hohes Volumen plant, KI-Pipelines baut oder einen technischen Ansprechpartner habt
→ Nehmt n8n self-hosted3-5 simple Workflows braucht, kein IT-Team habt, schnell starten wollt und keine sensiblen Personendaten verarbeitet
→ Nehmt Zapiermittelkomplexe Szenarien braucht, EU-Hosting wollt, aber keinen Self-Hosting-Aufwand stemmen könnt
→ Nehmt MakeUnsicher, in welche Kategorie ihr fallt? — Sagt uns 3 Sätze zu eurer Situation, wir geben eine ehrliche Tool-Empfehlung.
Empfehlung in 24 h17 Kriterien, drei Tools, eine Tabelle.
Die zentrale Übersicht. Was wirklich zählt, wenn ihr eine Workflow-Plattform für den DACH-Mittelstand auswählt — von Datenresidenz über Pricing-Modell bis Connector-Anzahl.
| Kriterium | |||
|---|---|---|---|
| Betriebsmodell | Self-hosted oder Cloud | Cloud-only | Cloud-only |
| Datenresidenz | Eigener Server (EU/on-premise) | USA | EU oder US wählbar |
| DSGVO-Konformität | Voll — self-hosted in EU | Kritisch bei sensiblen Daten | Konform bei EU-Region |
| AVV verfügbar | Ja (eigenes Hosting) | Ja | Ja |
| Pricing-Modell | Server-Kosten, kein Per-Task | Pro Task | Pro Operation |
| Skaliert mit Volumen? | Nein — flat | Ja — linear teurer | Ja, aber moderat |
| Native Connectoren | ~500 + HTTP-Node für alles | 7.000+ | 1.500+ |
| KI-Integration | Nativ (LangChain, AI-Agents) | AI-Actions verfügbar | AI-Apps verfügbar |
| Code-Erweiterung | JavaScript & Python möglich | Code by Zapier (begrenzt) | Custom Code (begrenzt) |
| Webhook-Trigger | Unbegrenzt | Plan-abhängig | Plan-abhängig |
| Setup-Aufwand | Hoch (initiale Installation) | Sehr niedrig | Niedrig bis mittel |
| Lernkurve | Mittel-hoch | Sehr niedrig | Mittel |
| Deutscher Support | Über Partner wie Skalator | Nur Englisch | Englisch (DE-Community) |
| Templates | 900+ in Community | 6.000+ Zap-Templates | 7.000+ Szenarien |
| Open Source? | Ja (Fair-code) | Nein | Nein |
| Ideal bei | Vielen Workflows + Datensensibilität | Wenigen, simplen Zaps | Mittlerer Komplexität |
| Vermeiden wenn | Kein technischer Ansprechpartner | Hohem Volumen oder DSGVO-Druck | Self-Hosting Pflicht ist |
Tabelle gibt erste Orientierung — aber welche Zeile zählt für euren Stack am meisten?
Vergleich auf euren Fall mappenWo jedes Tool wirklich glänzt — und wo nicht.
Tabellen geben Orientierung, Cards geben Kontext. Hier die ehrliche Stärken-Schwächen- Analyse für jede der drei Plattformen.
n8n
Self-hosted (EU) oder Cloud
Was es ist: Mittelstand mit DSGVO-Anspruch, KI-Workflows, hohem Volumen
- Datenhoheit
- Open Source
- KI-native
- keine Skalierungs-Kosten
- Setup-Aufwand
- technisches Know-how nötig
Mittelstand mit DSGVO-Anspruch, KI-Workflows, hohem Volumen
Zapier
Cloud-only (US)
Was es ist: Kleine Teams, einfache Workflows, schneller Einstieg
- 7.000+ Connectoren
- niedrigste Lernkurve
- sofort einsatzbereit
- Per-Task-Kosten
- US-Hosting
- begrenzte Erweiterbarkeit
Kleine Teams, einfache Workflows, schneller Einstieg
Make
Cloud (EU oder US wählbar)
Was es ist: Mittelkomplexe Workflows mit EU-Hosting-Anspruch
- Visuelle Szenarien
- EU-Hosting
- gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
- Steilere Lernkurve als Zapier
- nicht self-hosted
Mittelkomplexe Workflows mit EU-Hosting-Anspruch
Stärken klingen gut, aber welches Tool deckt eure 3 wichtigsten Use-Cases am besten ab?
Use-Cases gemeinsam mappenSieben Mittelstands-Szenarien, sieben klare Picks.
Typische Konstellationen aus unseren Projekten — und welches Tool wir konkret empfehlen würden. Keine Theorie, sondern was im Alltag funktioniert.
Solo-Founder, 3-5 simple Workflows, kein Dev-Team
Schnellster Setup, niedrigste Lernkurve — in einem Tag produktiv, Templates für alles
Marketing-Team, 10 Workflows, EU-Hosting Pflicht
EU-Region, gute visuelle Editoren, faires Pricing pro Operation
Mittelstand 30-100 MA, DSGVO-kritisch
Self-hosted, volle Datenhoheit, keine Per-Task-Kosten, Audit-Trail vollständig
E-Commerce mit 1.000+ Orders/Tag, Shopify-Stack
Volumen-unabhängige Server-Kosten statt teurem Per-Task-Pricing — skaliert linear
Marketing-Agentur mit 20+ Workflows pro Kunde
Visuelle Pipeline-Editoren + günstig pro Operation, ideal für Kundenarbeit
Agentur mit Multi-Kunden-Setup, white-label
Pro Kunde eigene Instanz, klare Mandanten-Trennung, kostenneutral skalierbar
KI-Workflow mit OpenAI/Claude + Vector-DB
Native LangChain-Nodes, AI-Agent-Nodes, Kontrolle über API-Keys und Prompts
HR-Team automatisiert Bewerber-Prozess
Personaldaten gehören nicht in US-Cloud — self-hosted ist DSGVO-Pflicht
Steuerberater-Kanzlei mit DATEV-Anbindung
Mandantendaten on-premise, BSI-konformes Hosting möglich, kein US-Cloud-Risiko
B2B-SaaS 30 MA, will Sales+Marketing-Stack verbinden
HubSpot, Slack, Notion etc. — visuelle Multi-Step-Szenarien mit Iteratoren
Industrie-Mittelstand, sensible Kundendaten, on-prem Server
Self-hosted auf eigener Infrastruktur, kein Cloud-Anbieter im Datenfluss
Startup mit 3 Foundern, wollen schnell starten
Plug & Play, 7.000+ Apps, Templates — keine Setup-Diskussion nötig
Hyper-Growth-SaaS mit komplexen API-Webhooks
Code-Nodes für custom JavaScript/Python, beliebige API-Komplexität abbildbar
Kein Dev und kein Budget für Setup
Zero-Code, klickbare UI, Support-Docs für Nicht-Techniker
Dev-affiner Operator im Team vorhanden
Volle Kontrolle, kostengünstig, Custom-Logic ohne Workarounds
Workflows visuell verstehen und debuggen
Beste Visualisierung am Markt — jeder Schritt sichtbar, History pro Run einsehbar
Per-Task-Pricing-Kosten explodieren, Volumen wächst
Fixe Server-Kosten statt variable Task-Gebühren — ROI nach 3 Monaten
Multi-Step mit Bedingungen + Iteratoren + Routern
Stärkste Logik-Engine der Cloud-Tools, native Loop/Iterator/Router-Nodes
Behörde / öffentliche Verwaltung, BSI-konform
Self-hosted in DE-Rechenzentrum, Source-Code einsehbar, kein Drittland-Transfer
Migration von Zapier wegen Kostendruck
Workflow-Importer verfügbar, ROI typisch nach 6-12 Monaten erreicht
Euer Szenario taucht hier nicht 1:1 auf — was ist eure konkrete Konstellation?
Szenario besprechenDSGVO, AVV, EU-Datenresidenz — die Compliance-Realität.
In den USA ist diese Sektion irrelevant. Hier ist sie der häufigste Grund, warum eine Tool-Wahl zurückgenommen oder verschoben wird. Eine ehrliche Einordnung.
DSGVO-Konformität
n8n: Self-hosted in EU — unkritisch.
Make: EU-Region wählbar, AVV vorhanden.
Zapier: US-Hosting, kritisch bei sensiblen Daten.
EU-Datenresidenz
n8n: Frei wählbar (Hetzner, IONOS, etc.).
Make: EU-Region in Europe-Plänen.
Zapier: Keine echte EU-Residenz.
Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV)
Alle drei Anbieter stellen AVVs zur Verfügung. Bei n8n self-hosted seid ihr selbst Verantwortlicher — kein AVV mit Anbieter nötig.
Deutscher Support
Keiner der drei Anbieter bietet nativen deutschen Support. n8n-Community hat aktive DACH-Foren. Wir bei Skalator bedienen alle drei auf Deutsch.
Mittelstand-Tauglichkeit
Für klassischen Mittelstand mit Datenschutzbeauftragten und IT-Compliance ist n8n die unkomplizierteste Wahl — keine Datenexport-Diskussion mit dem DSB.
Sensible Branchen
Gesundheit, Banking, Steuerberatung, Anwaltskanzleien: n8n self-hosted ist Pflicht. Zapier und Make sollten hier vermieden werden.
Unsicher, ob euer Datenschutzbeauftragter mitspielt?
DSGVO-Check besprechenWir empfehlen für den DACH-Mittelstand: n8n.
Warum n8n in 8 von 10 Fällen unsere erste Wahl ist: Der deutsche Mittelstand hat fast immer Datenschutz-Themen am Hals, plant mittelfristig mehr als 5 Workflows und will nicht in Per-Task-Kostenfallen laufen. Genau dort spielt n8n seine Stärken aus.
Wann wir trotzdem zu Zapier raten: Wenn ihr ein 2-Personen-Team seid, eine konkrete Marketing-Automation in zwei Tagen brauchen und sicher seid, dass es bei wenigen Workflows bleibt — dann ist Zapier der pragmatische Weg.
Wann Make passt: Mittelständische E-Commerce-Setups oder Marketing-Teams, die mittelkomplexe Szenarien bauen, EU-Hosting wollen, aber keinen Server selbst betreiben möchten. Make ist hier ein guter Kompromiss.
Unsere Rolle: Wir bauen mit allen dreien — die Tool-Wahl richtet sich nach eurer Situation, nicht nach unserer Präferenz. Im Erstgespräch klären wir das ohne Vendor-Bias.
Bias-Hinweis: Unsere Kunden sind überwiegend DSGVO-sensible Mittelständler. In US-Märkten wäre die Verteilung wahrscheinlich umgekehrt.
Klingt unsere Empfehlung schlüssig für euren Fall?
Empfehlung im Erstgespräch konkretisierenWann sich der Vergleich gar nicht lohnt.
Manchmal gibt es einen klaren Sieger — und dann ist die Tabelle Zeitverschwendung. Hier sind die drei Fälle, in denen wir direkt eine Empfehlung aussprechen.
Wenn ihr (a) Patienten-, Mandanten- oder Personaldaten verarbeitet, (b) mehr als 50 Mitarbeitende habt und einen Datenschutzbeauftragten oder (c) plant, KI mit euren eigenen Daten zu kombinieren — keine Diskussion nötig.
Wenn ihr (a) Solo-Founder oder 2-3-Personen-Team seid, (b) 3-5 simple Workflows braucht und (c) keine sensiblen Daten in den Workflows habt — Zapier in einem Tag aufsetzen und gut.
Wenn ihr (a) ein E-Commerce-Setup mit mittlerem Volumen habt, (b) EU-Hosting braucht, aber (c) keinen Server selbst betreiben wollt — Make EU-Region einmal einrichten, fertig.
Häufige Fragen zum Vergleich
n8n vs Zapier vs Make — was ist der Hauptunterschied?
Zapier ist der Pionier des Workflow-Markts und punktet mit der größten Anzahl an Connectoren (7.000+), wird aber pro Task abgerechnet und läuft ausschließlich in der US-Cloud. Make (ehemals Integromat) bietet komplexere visuelle Szenarien mit günstigerem Operation-Pricing und EU-Hosting. n8n ist Open-Source, lässt sich self-hosted in der EU betreiben und kostet pro Workflow-Ausführung nichts — ihr zahlt nur den Server. Für DSGVO-kritische Mittelstands-Setups ist n8n meist die richtige Wahl, für schnelle 5-Workflow-Setups ohne IT-Aufwand passt Zapier oder Make besser.
Was kostet n8n vs Zapier monatlich für 50 User?
Zapier wird pro Task abgerechnet — bei 50 aktiven Mitarbeitern mit moderater Nutzung landet man schnell im Team- oder Company-Plan im hohen vierstelligen Bereich pro Jahr, und jede zusätzliche Task verteuert das weiter. n8n self-hosted hat keine User- oder Task-Lizenz: ein EU-Server (z. B. Hetzner) reicht meist für hunderte Workflows. Make liegt preislich zwischen beiden. Konkrete Zahlen hängen vom Volumen ab — wir rechnen das im Erstgespräch transparent durch.
Ist Zapier DSGVO-konform?
Zapier ist ein US-Unternehmen und verarbeitet Daten überwiegend in den USA. Ein Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) ist möglich und die EU-US Data Privacy Framework Zertifizierung liegt vor — für viele Anwendungsfälle reicht das. Bei sensiblen Daten (Gesundheit, Personalakten, Finanzdaten, Mandanteninfos) wird es jedoch schnell heikel, weil Datentransfer in die USA stattfindet. In solchen Fällen empfehlen wir n8n self-hosted in der EU als sichere Alternative.
n8n self-hosted vs Zapier Cloud — was passt für den Mittelstand?
Faustregel: Wenn ihr 5-10 simple Workflows habt, kein eigenes IT-Team und keine kritischen Daten — nehmt Zapier oder Make. Wenn ihr 20+ Workflows plant, viele Per-Task-Kosten anfallen würden, DSGVO-kritische Daten verarbeitet oder eigene APIs anbinden wollt — nehmt n8n self-hosted. Skalator betreibt den Server, baut die Workflows und schult euer Team.
Welches Tool hat die meisten Integrationen?
Zapier führt mit über 7.000 Connectoren, gefolgt von Make mit etwa 1.500+ Apps und n8n mit rund 500 nativen Integrationen. Wichtig: n8n hat einen generischen HTTP-Request-Node, mit dem sich jede REST-API anbinden lässt — die Connector-Zahl ist daher weniger limitierend, als sie auf den ersten Blick wirkt. Für Standard-Tools (Slack, Google, Notion, HubSpot, etc.) sind alle drei Plattformen gut ausgestattet.
Welches Tool eignet sich am besten für KI-Workflows?
n8n hat sich 2024/2025 zur ersten Wahl für KI-Automatisierung entwickelt — native LangChain-Integration, AI-Agent-Nodes, eingebaute Vector-Stores und volle Kontrolle über Prompts und API-Keys. Make hat ebenfalls solide KI-Funktionen, ist aber stärker auf Standard-Use-Cases ausgerichtet. Zapier hat KI-Features nachgezogen, ist aber bei Per-Task-Pricing für AI-Workflows mit vielen Schritten besonders teuer. Für ernsthafte KI-Pipelines empfehlen wir n8n.
Kann ich Zapier oder Make on-premise hosten?
Nein. Zapier und Make sind reine SaaS-Plattformen, die ausschließlich in der Anbieter-Cloud laufen. Nur n8n bietet eine self-hosted Variante (Community Edition, kostenlos und Open Source) — diese lässt sich auf eigenen Servern, in der Private Cloud oder bei EU-Hostern wie Hetzner betreiben. Für Branchen mit hohen Compliance-Anforderungen (Banken, Gesundheit, Behörden) ist das der entscheidende Unterschied.
Was ist einfacher zu lernen — Zapier, Make oder n8n?
Zapier hat die niedrigste Einstiegshürde: Trigger auswählen, Action auswählen, fertig — auch ohne technischen Hintergrund in 30 Minuten machbar. Make ist visuell komplexer (kantenbasierte Szenarien), bietet dafür mehr Kontrolle über Datenfluss und Branching. n8n hat den steilsten Einstieg, weil Self-Hosting, JSON-Datenstrukturen und gelegentlich JavaScript-Code-Nodes ins Spiel kommen. Für Fachabteilungen ohne IT-Hintergrund ist Zapier am freundlichsten — für skalierbare Setups lohnt der n8n-Einstieg.
Welches Tool eignet sich am besten für E-Commerce mit hohem Volumen?
Bei E-Commerce-Volumen mit 1.000+ Bestellungen oder Events pro Tag wird Zapier wegen Per-Task-Pricing schnell unwirtschaftlich. Make ist deutlich günstiger bei hohem Operation-Volumen. n8n self-hosted ist preislich konkurrenzlos, da unabhängig vom Volumen — der gleiche Server bedient 100 oder 100.000 Tasks. Für Shopify-, WooCommerce- oder Shopware-Setups mit hohem Durchsatz ist n8n daher meist die wirtschaftlichste Wahl.
Welches Tool empfiehlt Skalator?
Für den deutschen Mittelstand mit 10-100 Mitarbeitern und ernsthaftem Automatisierungs-Bedarf empfehlen wir n8n self-hosted — DSGVO-konform, kein Per-Task-Pricing, voll erweiterbar. Für kleine Teams (1-5 MA) mit 3-5 simplen Workflows reicht oft Zapier oder Make. Für mittelkomplexe Workflows mit EU-Hosting-Anspruch ohne IT-Aufwand ist Make eine gute Wahl. Im Erstgespräch klären wir transparent, was für eure Größe und Branche passt.
30 Minuten, drei konkrete Fragen — danach wisst ihr, welches Tool für euch passt. Ohne Vendor-Bias, ohne Sales-Druck.
Kostenloses Erstgespräch buchen